Versorgung im Kindes- und im Erwachsenenalter am BCIC

Das Bayerische Cochlear Implant Centrum Regensburg-Straubing (BCIC) wurde 1995 in Zusammenarbeit mit der Universitäts - HNO - Klinik Regensburg am Institut für Hörgeschädigte in Straubing gegründet.

Ursprünglich wurden am BCIC nur Kinder (re)habilitiert. In den letzten Jahren werden zunehmend mehr Erwachsene am BCIC betreut.

Um den größtmöglichen Nutzen aus einem Cochlea Implantat zu ziehen, ist eine intensive und kontinuierliche Rehabilitation und Nachsorge erforderlich und wird auch von der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie e.V., Bonn, in ihren Leitlinien zu Cochlea-Implantat Versorgung gefordert.

Unsere therapeutischen Konzepte orientieren sich an diesen Leitlinien.

Ziel der Rehabilitation von Kindern und Erwachsenen nach Cochlea Implantation ist, dass Hören (wieder) integraler Bestandteil im Leben der Betroffenen werden soll. Die Kommunikationsfähigkeit und die sprachlichen Fähigkeiten sollen aufgebaut und/oder verbessert werden.

Um dieses umfassende Angebot anbieten zu können, haben wir ein interdisziplinäres Team, bestehend aus einer Audiologin, einem Heilpädagogen, einer Sozialpädagogin, einer Erzieherin, einer Logopädin und einer Dipl. - Psychologin und Psycholog. Psychotherapeutin (Gesprächspsychotherapie, Therapeutin für Psychotraumatologie).

Die Kosten für die CI-Rehabilitation bei Kindern und Jugendlichen werden für 60 Behandlungstage von den Krankenkassen übernommen.

Für Erwachsene gibt es derzeit keine derartige Regelung. Jeder erwachsene Patient muss sich die Kostenübernahme von seiner Krankenkasse vorab genehmigen lassen. Diese wird als Einzelfallentscheidung in der Regel für 15 bis 25 Tage gewährt. Allerdings handeln die Krankenkassen hier sehr unterschiedlich.